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julian edited this page 2026-11-04 21:41:54 +01:00

M365 to Exchange Sync

M365 to Exchange Sync ist eine selbst gehostete Weboberfläche, die Postfächer von Microsoft 365 (Exchange Online) oder von klassischen IMAP-Servern auf einen beliebigen IMAP-Zielserver überträgt. Die eigentliche Übertragung übernimmt imapsync; die Anwendung verwaltet Konten, Ordnerauswahl, Zeitpläne, Läufe und Protokolle.

Die Anwendung läuft vollständig portabel im eigenen Programmordner: Python, Perl und imapsync liegen unter runtime/, alle Daten unter data/. Es werden keine systemweiten Laufzeiten, keine Dienste, keine Registry-Einträge und keine Administratorrechte benötigt. Docker ist nicht erforderlich.

Funktionsumfang

  • Zwei Quelltypen: Microsoft 365 über OAuth2/XOAUTH2 oder ein klassischer IMAP-Server mit Benutzer und Passwort.
  • Postfachvorschau: Ordnerbaum mit Nachrichtenzahlen, ausschließlich lesend.
  • Ordnerauswahl je Migration: alle Ordner (auch künftige) oder eine feste Auswahl, die bei jedem Lauf gilt.
  • Warteschlange: mehrere Migrationen, zwei gleichzeitig, Prioritäten, Abbruch, Wiederholung mit exponentiellem Backoff.
  • Zeitpläne je Migration: wiederkehrende Läufe, verpasste Termine werden einmal nachgeholt.
  • Protokolle: redigierte Laufprotokolle mit Suche und Fehlerfilter.
  • Updater: signierte Releases, Kanäle stable und beta, Rollback.

Kurzablauf in fünf Schritten

  1. Archiv entpacken, setup.bat (Windows) bzw. ./setup.sh (Linux) ausführen. Die Laufzeit wird einmalig heruntergeladen und per SHA-256 geprüft.
  2. start.bat bzw. ./start.sh starten. Die Anwendung bindet an 127.0.0.1 und öffnet den Browser, sobald der Server lauscht.
  3. Administratorpasswort in der Oberfläche setzen (mindestens 12 Zeichen).
  4. Quelle einrichten (Microsoft-Tenant und -Konto oder IMAP-Quellserver), Zielserver anlegen und die Ordner im Postfach prüfen.
  5. Migration im Assistenten anlegen, starten und im Bereich „Migrationen“ beziehungsweise „Warteschlange“ verfolgen.

Dokumentation

Einstieg

Quellen und Ziele

Migrationen

Betrieb

Weiteres

Stand und Kennzeichnung

Aktuelle Vorabversion: 0.9.0-beta.1. Die Anwendung ist als Beta gekennzeichnet und nicht für den uneingeschränkten Produktivbetrieb freigegeben.

In dieser Dokumentation werden nicht verifizierte Bereiche ausdrücklich benannt:

  • Der Betrieb unter Windows ist getestet (Windows 10 1803 und neuer).
  • Der Betrieb unter Linux ist vorbereitet, aber nicht ausgeführt getestet.
  • Die Microsoft-365-Live-Anmeldung ist nicht live verifiziert (kein Testkonto, keine Entra-Registrierung im Test). OAuth ist implementiert und mit Mocks getestet.

Eine vollständige Liste steht unter Einschränkungen.

Voraussetzungen im Überblick

Bereich Anforderung
Betriebssystem Windows 10 (1803+) / 11 / Server 2019+; Linux x86_64 (vorbereitet)
Internetzugang einmalig beim Setup für die Laufzeit (~360 MB)
Rechte keine Administratorrechte, keine Registry-/PATH-Änderungen
Browser aktueller Chromium-, Firefox- oder Edge-Browser
Für Microsoft 365 eigene Entra-App-Registrierung (Public Client)

Grenzen im Überblick

  • Die Oberfläche ist ausschließlich an 127.0.0.1 gebunden. Für den Zugriff aus einem Netz ist ein separater HTTPS-Reverse-Proxy erforderlich.
  • Pro Datenverzeichnis darf genau eine Instanz laufen.
  • Das Ziel wird mit implizitem TLS (in der Regel Port 993) angesprochen.
  • Quellpostfächer werden nie verändert; es werden keine Nachrichten gelöscht.