M365 to Exchange Sync
M365 to Exchange Sync ist eine selbst gehostete Weboberfläche, die Postfächer von Microsoft 365 (Exchange Online) oder von klassischen IMAP-Servern auf einen beliebigen IMAP-Zielserver überträgt. Die eigentliche Übertragung übernimmt imapsync; die Anwendung verwaltet Konten, Ordnerauswahl, Zeitpläne, Läufe und Protokolle.
Die Anwendung läuft vollständig portabel im eigenen Programmordner: Python, Perl und imapsync liegen unter runtime/, alle Daten unter data/. Es werden keine systemweiten Laufzeiten, keine Dienste, keine Registry-Einträge und keine Administratorrechte benötigt. Docker ist nicht erforderlich.
Funktionsumfang
- Zwei Quelltypen: Microsoft 365 über OAuth2/XOAUTH2 oder ein klassischer IMAP-Server mit Benutzer und Passwort.
- Postfachvorschau: Ordnerbaum mit Nachrichtenzahlen, ausschließlich lesend.
- Ordnerauswahl je Migration: alle Ordner (auch künftige) oder eine feste Auswahl, die bei jedem Lauf gilt.
- Warteschlange: mehrere Migrationen, zwei gleichzeitig, Prioritäten, Abbruch, Wiederholung mit exponentiellem Backoff.
- Zeitpläne je Migration: wiederkehrende Läufe, verpasste Termine werden einmal nachgeholt.
- Protokolle: redigierte Laufprotokolle mit Suche und Fehlerfilter.
- Updater: signierte Releases, Kanäle
stableundbeta, Rollback.
Kurzablauf in fünf Schritten
- Archiv entpacken,
setup.bat(Windows) bzw../setup.sh(Linux) ausführen. Die Laufzeit wird einmalig heruntergeladen und per SHA-256 geprüft. start.batbzw../start.shstarten. Die Anwendung bindet an127.0.0.1und öffnet den Browser, sobald der Server lauscht.- Administratorpasswort in der Oberfläche setzen (mindestens 12 Zeichen).
- Quelle einrichten (Microsoft-Tenant und -Konto oder IMAP-Quellserver), Zielserver anlegen und die Ordner im Postfach prüfen.
- Migration im Assistenten anlegen, starten und im Bereich „Migrationen“ beziehungsweise „Warteschlange“ verfolgen.
Dokumentation
Einstieg
Quellen und Ziele
Migrationen
Betrieb
Weiteres
Stand und Kennzeichnung
Aktuelle Vorabversion: 0.9.0-beta.1. Die Anwendung ist als Beta gekennzeichnet und nicht für den uneingeschränkten Produktivbetrieb freigegeben.
In dieser Dokumentation werden nicht verifizierte Bereiche ausdrücklich benannt:
- Der Betrieb unter Windows ist getestet (Windows 10 1803 und neuer).
- Der Betrieb unter Linux ist vorbereitet, aber nicht ausgeführt getestet.
- Die Microsoft-365-Live-Anmeldung ist nicht live verifiziert (kein Testkonto, keine Entra-Registrierung im Test). OAuth ist implementiert und mit Mocks getestet.
Eine vollständige Liste steht unter Einschränkungen.
Voraussetzungen im Überblick
| Bereich | Anforderung |
|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 (1803+) / 11 / Server 2019+; Linux x86_64 (vorbereitet) |
| Internetzugang | einmalig beim Setup für die Laufzeit (~360 MB) |
| Rechte | keine Administratorrechte, keine Registry-/PATH-Änderungen |
| Browser | aktueller Chromium-, Firefox- oder Edge-Browser |
| Für Microsoft 365 | eigene Entra-App-Registrierung (Public Client) |
Grenzen im Überblick
- Die Oberfläche ist ausschließlich an
127.0.0.1gebunden. Für den Zugriff aus einem Netz ist ein separater HTTPS-Reverse-Proxy erforderlich. - Pro Datenverzeichnis darf genau eine Instanz laufen.
- Das Ziel wird mit implizitem TLS (in der Regel Port 993) angesprochen.
- Quellpostfächer werden nie verändert; es werden keine Nachrichten gelöscht.